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Millénaire: Maya-Gebude

Dorfzentren

Muul: Maya-Pyramiden. Die Maya bauten Hunderte von unterschiedlichen Variationen, von der gewhnlichen Stufenpyramide zu den pyramidenfrmigen Plattformen, worauf sie unter anderen ihre Palste, Tempel, Opferaltre und andere Strukturen errichteten.  

K'uhul Jalab: Geheiligter Ballspielplatz. Dies war der Ort eines brutalen Maya-Sports. Das Feld, das ungefhr die Gre eines Fuballfeldes hat, ist von zwei beeindruckenden 26-Meter hohen Wnden begrenzt. Sieben Kmpfer pro Team versuchten einen kleinen Gummiball durch einen kleinen Steinring, der sich 23-Meter ber dem Boden befindet, zu bekommen. Angeblich durften sie dafr weder mit Hnden noch mit Fssen den Ball berhren, sondern mussten ihre Hfte benutzen. 

Kan Cha'an: Observatorium. Die alten Maya bauten Observatorien und richteten mit den Bewegungen der Himmelskrper wie die Sonne und den Plejaden ihre wichtigsten Gebude aus. Maya-Astronomen nahmen Kenntnis zu den Positionen der Sonne, den grssten nrdlichen und sdlichen Monddeklinationen und der Venusdurchgnge. Sie beobachteten die Schatten im Raum um mit Hilfe des Sonnenwinkels, der sich in den Gang projektierte, vorhersagen zu knnen, wann die Sonnenwenden auftreten wrden.
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Huser

Maya-Otoch: Maya-Haus. Anfangs waren es einfache Htte aus Schlamm, Holz und Stein. Als die Maya-Zivilisation wuchs, wurden sie durch Steinstrukturen ersetzt. Der schrge Strohdachstil der Htten gab ihnen ein Steinkuppelaussehen, wofr sie bekannt wurden.

B'aat Winik Nah: Holzfllerhaus. Dies waren die Maya-Huser fr die Mnner, die das erforderliche Holz lieferten, damit ihr Dorf wachsen konnte.

Tunich In-ti'a'al: Steinbruch. Maya-Drfer wuchsen nur mit unglaublichen Mengen Gestein. Das hufigste war Kalkstein. Dieser Stein wurde von flachen Gruben in der Nhe der Dorfgrenzen abgebaut. 

Kob Took: Handwerker. Das war das oft gut eingerichtete Haus des Handwerkers. Diese Huser waren oft voller Materialien, die verwendet werden, um die verschiedenen Elemente zu schaffen, die von den Stmmen verwendet wurden. 

Ah Tz'on Si 'Took: Militrschmiede. Das Gebude fr die Herstellung und Lagerung der verschiedenen Waffen, die Mayas in der Kriegsfhrung und alltglichen Jagd verwendeten. 

Uxul Otoch: Bildhauerhaus. Dieses Haus wurde vom Dorfbildhauer benutzt. Die Bildhauer lagerten oft ihre Vorrte in diesem Haus um schnell Zugriff darauf zu haben.

Mais-Makan: Maisfeld. Mais, das Grundnahrungsmittel der Maya-Zivilisation, wurde rund um den Maya-Drfern angepflanzt. Einige Stdte wuchsen zu Zehntausenden von Einwohnern. Daher mussten sehr groe Mengen Mais angebaut werden. 

Ah Kax Makan: Hhnerfarm. Maya bewirtschafteten Geflgel hauptschlich wegen ihres Fleisches. Das Fleisch diente im Allgemeinen als Fllung fr ihre berhmten Maya-Tamales. 

Chanan Nah: Haus des Wachmanns. Maya-Krieger, oftmals einfache Dorfbewohner, die auch andere Arbeiten ausfhrten, waren engagierte Soldaten, die auf die Kunst der Jagd und der Kriegsfhrung ausgerichtet waren. Diese Kriegerhuser wurden oft mit den Trophen von ihren Abenteuern geschmckt. 

Ah Waay Su'uk: Schamanengrnde. Das Haus der Maya-Schamanen und deren Frauen, oft dem Glauben der Schamanen gewidmet. 

K'as Koloh-che '/ K'as Otoch: Banditenauenposten / -huser. Dies sind die Orte, an denen Maya wohnen, die nicht lnger in den Drfern willkommen sind. Diese Standorte bestehen in der Regel aus ein oder zwei kleinen Htten. Manchmal fanden jedoch die verbannten Mayas unbewohnte Ruinen, um sie als Wohnhuser wieder aufzubauen. Es wird empfohlen, diesen Bereichen fern zu bleiben: Diese Mayas wrden dich tten, um ihre Huser zu schtzen.
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Unbewohnte Gebude:

Jalab: Ballspielplatz. Die Spiele, die auf dem Ballspielplatz gespielt wurden, waren manchmal auf Leben und Tod. Der zentrale Teil der Maya-Stadt wurde aus religisen Grnden errichtet. Fast jede Maya-Stadt hatte fr Pok-A-Tok einen Ballspielplatz. Pok-A-Tok-Spiele waren oftmals Teil der religisen Zeremonien. 

K'aax: Hain. Es war die wichtigste Holzversorgung des Dorfes. Die Maya hielten einen zentrale Bereich fr Bauholzrodung. Sobald es aufgebraucht war, siedelten sie in neue Bereiche. Oft wanderten ganze Drfer ab. 

Hu'um-Noh: Bibliothek. Maya-Bibliotheken waren als einfache Strukturen gebaut um Glyphen ber das Dorf und die Errungenschaften der wichtigen Leute zu beherbergen.

K'u-nah: Tempel. Maya-Tempel waren oft sehr aufwendig. Sie waren Orte der religisen Veranstaltungen und die meiste Zeit beherbergten sie knigliche Priester.

K'eyem: Altar. Maya opferten alles, von Tieren bis zu Menschen. Diese Opfer fanden oft auf spektakulren Altren statt, die vom Blut der Opfer bestrichen wurden.

Chak: Bckerei. Dies ist der Ort, an dem Maya ihr Essen bringen um es fr den Stamm kochen zu lassen. Masa und Wah werden bei diesen Maya-Bckereien zusammen mit dem Rest ihrer Kche, wie Kakao, hergestellt.

K'in Pak: Maya-Kalender. Die alten Mayas erfanden einen Kalender von bemerkenswerter Genauigkeit und Komplexitt. Der Maya-Kalender verwendet parallel drei verschiedene Datumssysteme: die Lange Zhlung, der Tzolkin (gttlicher Kalender) und der Haab (Brgerkalender). Von diesen hat nur der Haab eine direkte Beziehung zu der Lnge des Jahres.

Ch'en: Cave. Eine mysterise alte Maya-Hhle. 

Pwes: Zisterne. Eine Zisterne ist eine Art Brunnen, dia Maya verwendeten, um Regenwasser zu sammeln und es fr die Versorgung des Dorfes zu speichern. Maya stellten oft Blcke um den Grossteil der ffnung der Zisterne, so dass nur ein kleines Loch in der Mitte fr die Sammlung von Wasser war.

Laak 'Otoch / Laak'Noh: Gasthuser. Das waren einfach leere Bauten um reisende Pok-A-Tok-Teams zu beherbergen.

Cha'an Ka'nal: Wachturm. Diese Trme wurden unter anderem gebaut um ber dem Bltterdach des Dschungels sehen zu knnen. Beutetieren und sich nherde Einheimische waren so besser zu erkennen.


Hach Noh Otoch / Hach Noh Nah / Yalam Otoch / Ni'Nah: Sehr groes Haus / unteres Haus / oberes Haus. Dieser Stil von Gebuten wurde verwendet, wenn der Platz in der Nhe des Dorfzentrums knapp wurde. Maya kombinierten ihre Huser und teilten Zimmer, um Platz zu sparen. Als Folge erstellten sie hufig die grten und prchtigsten Bauwerke.

Sa'at Muul: Untergegangene Pyramide. Es gab Zeiten der Maya-Geschichte, in denen ganze Drfer in einer einzigen Nacht verschwanden. Dieses Verschwinden ist immer noch ein Mysterium, das nie vollstndig geklrt wurde. Manchmal berlebten diese Ruinen und es wird angenommen, dass verborgene Schtze unter ihnen gefunden werden knnen.

Sa'at Maya Mais Makan: Untergegangener Maya-Bauernhof. Einige Maya mussten ihre Huser aus vielen Grnden verlassen. Manchmal waren in den hinterlassenen Gebude immer noch verschiedene Objekte der Familie, die dort lebte. Wenn du auf einen verlassenen Maya-Bauernhof kommst, sei aufmerksam, was auf dem Feld noch brig ist.

Sa'at Maya Otoch: Untergegangenes Maya-Haus. Ein weiteres verlassenes Maya-Haus. Dieses Haus ist vllig heruntergekommen und sieht aus wie in ferner Vergangenheit verlassen. Ein tolles Zuhause zum Umziehen, wenn es nicht so baufllig wre.

Sa'at Tunich In-ti'a'al: Untergegangener Steinbruch. Das ist ein vergessener Maya-Bergbau , die offenbar lngst verlassen wurde. Es ist ein Rtsel, warum dies passiert ist. Es befindet sich immer noch eine Menge Erz darin.
