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Millnaire: Maya Dorfbewohner

Dorfvorsteher:

Ajaw oder Chanan: Maya-Knige. Maya-Knige galten als gttgleich. Sie waren die Zentren der Macht fr die Maya-Zivilisation. Jeder Maya-Stadtstaat wurde von einer Dynastie von Knigen kontrolliert, die gemeinsam den Fortschritt im Reich nach vorne trieben. Jeder einzelne Maya-Knig liess eigene Denkmler als Zeichen seiner Macht bauen. Einige stehen noch, whrend andere zerfallen sind. Es wurde von Maya-Knigen erwartet, dass sie ihren Machtanspruch geltend machen. Einer der Wege dies zu tun, war einen Tempel oder eine Pyramide zu bauen. 

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Frauen:
Ix: Maya-Kniginnen. Maya-Kniginnen wurden oft als Mais-Gttinnen gekleidet. Obwohl die Maya bevorzugt die Herrschaft an ihre Shne, anstatt an ihre Tchtern weitergaben, waren der achte und zehnte Herrscher der Stadt Palenque Frauen. Ihre Namen waren Yohl Ik'nal und Sak K'uk. Sie wurden wahrscheinlich aus Mangel an mnnlichen Nachfolgern gekrnt.

Atan: Buerinnen. Maya-Frauen waren aus vielerlei Grnden wichtig. Sie wurden nicht als passive Untergebenen gesehen. Stattdessen hatten sie wichtige Rollen in der Gesellschaft inne. Einige der grundlegendsten Rollen von Frauen waren Weberinnen und Ernterinnen. Der Maya-Schnheitsstandard schloss die Verzierung der Vorderzhne mit aufwendigen Mustern ein, sowie Narben und sich nach der Heirat von der Taille aufwrts zu ttowieren. Das Schielen ihres Nachwuchses frderten Eltern, indem sie dem Kind eine Schnurr mit Perlen vor die Nase hingen.

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Mnner:

Winik: Bauer. Jagen und Rehe tten lag in der Verantwortung des Mannes. Ebenfalls Aufgabe der Mnner war die Produktion von Lebensmittel durch landwirschaftlichen Anbau. Mnner hatten zudem die Kindern auf die Bemhungen im Leben vorzubereiten. 

Te'xu ': Holzfller. Diejenigen, die Holz aus den Regenwldern sammelten, nutzten es um damit ihre ersten Htten zu bauen. Hlzer wurde spter fr viele Bereiche verwendet, so dass die Arbeitsbelastung dieser Mnner stark wuchs um die Nachfrage der groen Strukturen zu fllen. 

Pam: Bergmann. Diese Mnner hatten die anstrengenste aller mhsamen Arbeiten. Aufgrund der riesigen Mengen an Gestein, die bentigt wurden um die groen Maya-Strukturen aufzubauen. Diese Arbeiter mussten am Steinbruch sehr groe Mengen Gestein brechen und sie an die Baustellen liefern, die oft sehr weit weg vom Steinbruch lagen. 

Kanan: Krieger. Es gab einen Kern von Kriegern, die das ganze Jahr als Wachen dienten und Gefangene als heilige Opfer nahmen. Doch die meisten groen Maya-Stdte und religisen Zentren hatten Milizen. Diese Mnner wurden bezahlt um fr die Dauer einer Schlacht zu kmpfen. Dann kehrten sie zu ihren Feldern oder ihrem Handwerk zurck. Wenn es um den Schutz ihrer Drfer vor Rubern geht, kannst du ihnen rechnen.

We'matz: Maisbauer. Diese Bauern sind fr die Pflanzung und Ernte des frs Dorf bentigten Mais verantwortlich. Sie leben eher in den grsseren Mais-Bauernhfen als in den kleineren Maisfeldern.

Ajpay: Hndler. Manchmal reisten Maya zu benachbarten befreundeten Drfern um mit ihren Waren zu handeln. Die verkauften Waren hingen von den Fhigkeiten des Kaufmanns ab, die er besa und dem Handel, den er schon auf dem Weg gemacht hatte. Kufe wurden am hufigsten mit Kakao ausgefhrt, der als eine Art Whrung galt.

Tz'on: Handwerker. Diese Maya waren bei der Herstellung der meisten der Artikel qualifiziert, die die Maya im Alltag bentigten. Sie bastelten alles, von Steinwerkzeugen um zu graben und um abzubauen bis zu Waffen wie Speere und Dolche. Sie waren auch sehr hoch im Weben ausgebildet und verwendeten diese Techniken um ihre Umgebung auszuschmcken.

Ah tz'on: Waffenschmied. Es war die Aufgabe dieser Schmiede Waffen wie atlatl (Speerschleudern), Blasrohre, Keulen mit Obsidian-Spitzen und Speere, xte und Messer  oft mit Feuerstein- oder Obsidianklingen bestckt, herzustellen. Bogen und Pfeile wurden auch verwendet, aber nicht sehr umfangreich. Es gab nur wenige Helme, dafr benutzten die Maya dekorierte Schilde aus gewebten Matten, Holz oder Tierfallen zum Schutz. Sie trugen meist eine gepolsterte Rstung aus Baumwolle, einen Mantel mit religisen Insignien und einen kunstvollen Kopfschmuck aus Holz und Tuch. Der Ah tz'on wird alle Werkzeuge schaffen, die dein wachsendes Dorf bentigt.

Uxul: Bildhauer. Diese Maya hatten die einzigartige Fhigkeit den sehr detaillierten Schmuck, der die grossen Maya-Strukturen in Form der Reliefs und Ornamente schmckte, zu gestalten. Bildhauer erstellen aufwendige goldene Zierblcke, mit denen du deine fortgeschrittenen Maya-Drfer schmcken kannst. Sie werden auch kunstvolle Reliefs schnitzen um Geschichte zu erzhlen. Reliefs werden oft auf den bekanntesten Gebuden des Dorfes gefunden. 

Aj K'in: Schamane. Die traditionellen Maya haben ihre eigenen religisen Beamte, die oft hierarchisch organisiert sind. Sie sind verantwortlich fr das Beten und das Opfern im Namen der Abstammung lokaler Gruppen oder der Gemeinschaft. Die Maya-Dorfbewohner werden geistige Fhrung bei den Schamanen suchen. 

Aj: Ehefrau des Schamanes. Die Frau des Dorfschamanes half oft ihrem Ehemann dessen Aufgaben zu erfllen. Whrend der Mann die geistigen Macht hatte, musste die Frau sich mit dem Grossteil der Arbeitslast befassen.
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Kinder:

Mijin: Kinder. Die Rolle der Kinder in der Maya-Gesellschaft war in erster Linie den lteren zu helfen. Sobald die Kinder fnf oder sechs Jahre alt waren, wurde es von ihnen erwartet, der Familie zu helfen. Sie wurden als junge Erwachsene behandelt und erhielten mehr Verantwortung, je lter sie wurden.

Bakul: Jugendlicher. Jungen wurden in der Jagd unterrichtet, whrend die Mdchen im Haushalt geschult wurden. Mdchen lernten ausserdem, wie man die huslichen religisen Schreine fhrt und sogar, wie man Hirsche hlt und pflegt. Diese Tiere wurden als Haustiere und Lebensmittel gehalten.
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Banditen:

K'as Kanan: Banditenkrieger. Diese Maya-Schurken haben sich vom Stamm getrennt um auf eigene Faust zu leben. Oft wurden diese Maya verbannt nachdem sie unaussprechliche Taten begangen haben. Diese Maya sind keine Freunde. Versuche, ihnen aus dem Weg zu gehen.

K'as Aj: Banditenfrau. Dies sind weibliche Maya, die nichts mit den Drflern zu tun haben wollen. Sie sind im Allgemeinen leicht verrgert und lehnen die normalen Lebensweise der Maya ab. Sie ziehen es vor zu schdigen. Du wirst keine Liebe in diesen Frauen finden. Besser, du versuschst dich ihnen nicht zu nhern. 

K'as Mijin: Banditenkind. Diese kleinen Gren verursachen Chaos wo immer sie hinkommen. Diese armen Kinder haben in der Regel frh ihre Eltern verloren. Ohne elterliche Fhrung in ihrem Leben verwandelten sie sich in Unkraut. Sie werden niemandem zuhren und sind leicht zu verrgern. Eine Argumentation mit einem dieser Kinder ist sinnlos, wenn sie aufgeregt sind. Die Geister verbieten es, dass sie eine Waffe in die Hand bekommen.
